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Die Firma BioFriend.com von Hautbellain und die Stiftung „Hëllef fir d'Natur“ starten ein Ziegenprojekt in Rodershausen in Mai 2005. Es ist ein verbuschtes Wiesental was schon seit mehr als zehn Jahren nicht mehr genutzt worden ist. Nach einem Jahr in 2006 wird die Fläche vergrößert auf drei Hektaren. Es wird bearbeitet nach Kriterien des ökologischen Landbaus (Biolabel).


 
 

Die Bewirtschaftung von Wiesentälern hat in den luxemburgischen Ardennen eine lange Geschichte. Traditionell wurden sie mit Ziegen, Schafen und Rindern beweidet oder zur Heugewinnung gemäht. Die Nutzung erfolgte überwiegend extensiv, das heisst, es wurde wenig oder gar nicht gedüngt.




 
 

Durch diese Art der Nutzung sind sehr artenreiche und ökologsich wertvolle Grünlandgesellschaften entstanden. Sie enthalten viele, heute oftmals selten gewordene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten wie z. B. Schlüsselblumen, Flockenblumen, Thymian oder gar Orchideen.